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Carmen Panizzo ( Ausstellung )
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Werkkomplex, Dreams House
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Carmen Panizzo




















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Dreams House

Carmen Panizzo zeichnet auf großen Papieren vorgefundene Situationen ab, die sie später auf Wände kopiert, indem sie die gezeichneten Umrisse mit Hilfe von Nägeln auf den Untergrund überträgt. Danach zieht sie das Papier vorsichtig über die Nägel wieder ab und verknüpft die Nägel mit einem Garn.

„Ich brauche viel Geduld, um mit dem Garn die Zeichnung wiederzugeben, indem ich es um die Nägel wickle, aber ich brauche nur wenige Minuten, um das Garn wieder abzuwickeln. Dann stehen die verbliebenen Nägel da, wie die Markierungen einer Karte, zu der der Schlüssel - wie die Nummern beim Malen nach Punkten - fehlt. Mit den Nagelmarkierungen könnte aber jemand anderes eine neue Zeichnung entwerfen."

Der durchgehende Faden steht dabei als Metapher für die Kontinuität des Lebens und für das Gedächtnis als konsekutives Gewebe.

Auch das bildnerische Verfahren selber ist "metaphorisch" im Wortsinn, indem es das Verfahren der "Übertragung", nämlich das Pausverfahren der Wandmalerei anwendet.

Die im Schillerpalais vorgestellte Arbeit stellt in dieser Partie die assoziative Wiedergabe der Fassadenverkleidung eines alten Hauses dar, deren Bruchstücke teils noch an ihrer Drahtverankerung hängen oder schon auf den Boden gefallen sind.




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Carmen Panizzo, Werkkomplex Teil 1



























Verweis auf... http://carmenpanizzo.blogspot.com/

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von:A.Reinert
online seit 24.10.2009









  
      









































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