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Schillerpromenade 4    ·   12049 Berlin-Neukölln
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ARCHIV / Projekte 2005 / Schiller trifft Einstein /
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Die 8 ausgewählten künstlerischen Konzepte
"Schöne Aussichten" - 8 Interaktive Module im sommerlichen Stadtraum des Quartiers Schillerpromenade


Umsetzung: 9Juli - 27.August 2005


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"Schöne Aussichten" - Karte
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Folder 8 Module vorne
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Folder 8 Module rück
















„Goldene Zeiten“ von Martina Becker
Ein paradiesischer Zustand? Hier in Neukölln? Ist das nicht ein Widerspruch an sich? In einem interaktiven Prozess werden Anwohner aus nicht mehr benötigten Materialien eine Raumplastik gestalten, die dann vergoldet wird. Glamour in Neukölln - Abfallprodukten wird neuer Sinn verliehen. Jeder kann mithelfen: Müll vorbeibringen und dann unter fachkundiger Anleitung loslegen.

Informationen unter Telefon: 62 72 22 80
Verweis auf... http://www.kuenstlernetz-neukoelln.de

Ort: Herrfurthstraße 7, 12049 Berlin
Termine der Erarbeitungszeit: 12., 13., 14., 17., 18., 19., 22., 23., 24., 27.,28. Juli jeweils 12-19:00 Uhr
Vernissage mit Auktion: 30.Juli um 20:00 Uhr
Laufzeit: 1. bis 25. August

„Das lebende Denkmal“ von Henk Göbel
Auf dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen mit Jugendlichen im Quartier realisiert Henk Göbel ein interaktives Theaterprojekt, das thematisch an den Idolen, Idealen und Idyllen der Teilnehmer/innen orientiert ist. Darüber hinaus besucht er mit ihnen die zeitgleich laufenden Kunst-Projekte und initiiert hier Gespräche. Verschiedene Menschen mit unterschiedlichsten sozialen Hintergründen treffen mit ihren Lebensentwürfen aufeinander. Dies die Grundlage für den künstlerischen Prozess, an dessen Ende die Präsentation des Theaterstücks steht. Anmeldung noch möglich.

Infos : 0170-8372853


Ort: Selchowerstr.12, 12049 Berlin
Erarbeitungszeit: 8.,13.,15., 22., 23., 25., 27., 29.Juli und 1., 3., 5., 6., 7., 8., 9., 10., 11., 12.August
Premiere: 13.August 15:00 Uhr


„Schiller meets Einstein“ von Nicole Hartmann
„Der Mensch ist nur da ganz Mensch wo er spielt.“ (Über die ästhetische Erziehung des Menschen, Schiller)
Die Tänzerin und Performerin Nicole Hartmann erforscht in einem Workshop für Interessierte die Frage:„ Können wir den ästhetischen Staat Schillers in einem theatralen Mikrokosmos aufleben lassen? “ Von Alltagsbewegungen ausgehend loten die Teilnehmer/innen aus, welche Bedeutung die Nationalität für die Identität des Einzelnen hat, wird der freie Wille in Konfrontation mit dem Determinismus gebracht, PR Strategien der Manager von Schiller und Einstein erwogen. Nach einer ersten Probenphase entsteht ein Work in Progress, das für Publikum beobachtbar wird. Eine Anmeldung für Interessierte ist noch möglich.

Ort: Selchowerstr.12, 12049 Berlin
Termine: 17.,21., 24., 28., 31.Juli und 4.,7.,11.,14., 18. ,21., 25. August
sonntags 16-18:00 Uhr, donnerstags 18-20:00 Uhr
Generalprobe: 26. August 17-21:00 Uhr
Premiere: 27. August 20:00 Uhr
Informationen: Verweis auf... http://www.nicolehartmann.com

"Die GRÖSSTE Kunst" von Annette Munk
Annette Munk stellt in ihrem partizipatorischen Kunstprojekt in Interviews die Frage nach der GRÖSSTEN Kunst jedes Einzelnen und stellt die gesammelten Antworten(akustisch und schriftlich mit einer neuen Bildebene: der Kunst, die im öffentlichen Raum Neuköllns und Berlins zu sehen sind. Nach und nach komponiert Annette Munk die Sammlung im Schillerpalais zu einer Rauminstallation. Die Antworten werden anschließend in einem Video, bzw. einem dokumentarischen Buch zu einem Portrait verdichtet. „Die GRÖSSTE Kunst kann davon erzählen, was bewundert wird: also von ganz persönlichen Idealen. Was ist im Moment der Frage wirklich erstrebenswert: genial Außergewöhnliches oder die Bewältigung des Alltags, Normalität oder Heldentum – Kopfstand oder glücklich alt werden?“. (Annette Munk)

Ort: Schillerpalais, Schillerpromenade 4, 12049 Berlin
Entstehungszeitraum: 4. bis 29. Juli
Vernissage: 30.Juli 19:00 Uhr
Laufzeit: 31. bis 27.August


„Bauchraum“ von Alfredo Sciuto

Der international renommierte Sciuto inszeniert die Installation „Bauchraum“: Ein begehbares „Air-Bag-Labyrinth“, das seine pralle und fragile Form lediglich durch Luftdruck bewahrt. Vom Eingang bis zum Ende durchwandert das Publikum das Innere eines artifiziellen Monstrums. In einer Länge von über 300m durchzieht es die Parterre und den Souterrain des Ateliers und endet in einer synthetischen Kammer. Hier begegnen sich Verschollene im Cyberspace. Alfredo Sciuto produziert im Atelier mit anderen jungen Zeitreisenden Cybertoys und Überlebensanzüge, die am Tag der Vernissage ihren Platz in der Performance finden. Der in Sizilien geborene Sciuto studierte Architektur und Design an der Academie BB.AA. in Catania. Er ist einer der ganz Großen auf dem internationalen Avantgarde-Parkett. Der Süditaliener ist ein Installateur par excellence. Mit seinen Minimalskulpturen, Performances und Installationen findet er sich an der Grenzlinie von Körper-Architektur und Raum-Kunst: spielerisch, archaisch und obsessiv. Info-Tel: 62 72 46 70

Ort: Selchowerstr.12, 12049 Berlin
Vernissage am: 9.Juli 2005 um 20:00 Uhr
Dauer: 11. – 16.Juli 2005
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00 -19:00 Uhr

Verweis auf... http://www.elettronelibero.it

„Du und ich, wir sind allein“ - Körpertheaterperformance mit lebendiger Musik

Lutz Wernicke, Bernd P. Kircher, Shanti Oyarzabal


Zwei Musiker und zwei Darsteller/innen beschäftigen sich in diesem Work in Progress mit der ewigen Geschichte von Mann und Frau, im Idealfall Kommunikation, Intimität und Nähe – ein harmonischer Tanz, in „the worst case“ Entfremdung, Isolation, Einsamkeit. In öffentlichen Proben, wird den Anwohnern die Entwicklung der Performance zugänglich und beobachtbar.

Ort: Selchowerstr.12, 12049 Berlin
Entstehungszeitraum: 9., 11.,14.,16.,18.,19.August
Premiere: 20.August 20:00 Uhr

Verweis auf... http://www.lutz-wernicke.de

„Dynamische Klangraum-Installation“ der Künstlergruppe Sé Mobile Carsten Wiedemann, Dorothea Krishnabhakdi, Stefan Löhr

Lebensentwürfe und Wünsche werden in Interviews mit Einwohnern erfragt. In einem Prozess wird dann das Sprachmaterial dynamisch gestaltet. Unter Beteiligung der Anwohner entstehen Kugeln mit Lautsprechern als Teil der Klanginstallation. Eine eigens entwickelte Audiosoftware verteilt das aufgenommene Material auf die Installation, dessen Klänge zwischen Atmosphärischem und Konkretem oszillieren. Es entsteht ein meditatives Klangenvironment, das die unterschiedlichsten Lebensentwürfe reflektiert.

Ort: Altarraum der Genezareth-Kirche, Herrfurthplatz, 12049 Berlin
Entstehungszeitraum: 5. bis 31.Juli
Vernissage: 6.August 20:00 Uhr
Laufzeit: 7. bis 13.August



„Film- und Identitätslabor“ von Sabine Zeller
Jede Epoche schafft sich durch Wiederspiegelung gesellschaftlicher Verhältnisse ihre eigenen Ideale. Und die Jugendlichen? Nur knappe 60 Prozent haben nach Untersuchungen von Zinneker überhaupt ein Vorbild. Mit Jugendlichen aus dem Quartier untersucht die Künstlerin in einem ersten Schritt das vermittelte Lebensgefühl in Videoclips, inszeniert mit ihnen eigene Idealbilder, experimentiert mit Sprache, Emotionen, Zeichen und Symbolen zwischen Tradition und Innovation und erstellt mit ihnen am Ende ein individuelles Idol-Video.

Ort: Selchowerstr.12, 12049 Berlin
Entstehungszeitraum: 18. bis 23.Juli
Premiere: 13.August

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von:S.Schmidt
online seit 20.07.2005









  
      















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